Ende der Kolonialreiche - Geschichte Leistungskurs 43
Heute sprechen wir über die Dekolonisierung nach dem Ersten Weltkrieg, insbesondere über
- den Begriff “Imperium”,
- den Kolonialismus,
- die “Vierzehn Punkte” von Woodrow Wilson,
- das Selbstbestimmungsrecht der Völker,
- den Völkerbund und
- seine Mandatsgebiete.
Im Jahr 1918 fallen riesige Imperien auseinander wie Puzzleteile. Der Erste Weltkrieg hat kaum einen Fleck der Erde unberührt gelassen. Unzählige Menschen, gerade in den großen Imperien der Welt, rufen nach Freiheit und Selbstbestimmung. Es entsteht eine neue Ordnung. Wir tauchen ein in eine Zeit des weltweiten Umbruchs.
Imperium
1918 markiert nicht nur das Ende eines katastrophalen Krieges, sondern auch den Anfang vom Ende der großen Kolonialreiche. Der amerikanische Präsident spricht in seinen 14 Punkten von einer Welt der freien Völker und der Selbstbestimmtheit. Eine Idee, deren Wirkungsmacht wir bis heute spüren können. Wir entdecken gemeinsam, wie der Völkerbund versuchte, eine neue Ordnung der Welt zu gestalten und die ehemaligen Kolonien in die Unabhängigkeit zu führen, welche Widerstände es dagegen gab, wie der Traum von der Freiheit manchmal siegte, aber oft genug auch in neue Krisen führte.Willkommen bei geschichtslehrer.net. Ich bin Jens und in diesem Podcast bereiten wir uns verständlich und kurzweilig auf Klassenarbeiten und das Abitur im Fach Geschichte vor. Schön, dass du dabei bist. Das Jahr 1918 markiert das Ende des Ersten Weltkriegs und damit einen Wendepunkt in der Geschichte der internationalen Bewegung, eigentlich der internationalen Welt. Es brechen in der Folge zwei der größten Imperien ihrer Zeit zusammen, nämlich Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich. Das sind zwei Reiche, die eben auf der Verliererseite des Ersten Weltkriegs stehen und deswegen eine ganz erhebliche Krise durchlaufen, die dazu führt, dass diese Reiche auseinanderbrechen. Wenn wir von Imperien sprechen, dann müssen wir uns kurz die Begriffe klar machen, die damit zu tun haben.
den Kolonialismus
Und der eine Begriff, der damit zu tun ist, der Kolonialismus und der andere ist der Imperialismus. Die Unterscheidung ist nicht ganz einfach und eigentlich auch ein bisschen fließend. In der Regel erlebt man das in der Forschung so. Dass Kolonialismus benutzt wird für die Zeit von ungefähr 1600 bis ungefähr 1850, 1900 und in der Zeit von ungefähr 1850 plus minus bis etwa 1918 sprechen wir vom Imperialismus. Der Unterschied ist also der, dass im Kolonialismus der Schwerpunkt darauf gelegt wird, dass Kolonien gegründet werden und als wirtschaftliche Institutionen, als wirtschaftliche Dependancen, neue Absatzmärkte, Rohstoffvorkommen ausgebeutet werden und so weiter. Das heißt, da spielt die Kolonie.vor allem aus wirtschaftlicher Perspektive eine große Rolle für die Imperien. Im Imperialismus ändert sich das dahingehend, dass die Kolonien eher eine Rolle einnehmen, die zum Beispiel ein Prestigeobjekt ist, das heißt man ist stolz auf diese Kolonien und zieht daraus so eine Art Nationalstolz, nationale Größe und sie spielen auch militärisch eine ganz zentrale Rolle. Das heißt, da geht es darum, eben militärische Stützpunkte in aller Welt zu unterhalten. Das ist ein bisschen ein anderer Fokus. Aber eigentlich sind es ganz, ganz eng verwandte Begriffe der Kolonialismus und der Imperialismus. Mit dem Jahr 1918 und dem Ende dieses, sozusagen des imperialistischen Zeitalters, wenn man so will, 1918, beginnt eine neue Weltordnung. Und diese neue Weltordnung, die ist besonders geprägt vom sogenannten Selbstbestimmungsrecht der Völker.
das Selbstbestimmungsrecht der Völker
Das Selbstbestimmungsrecht der Völker beschreibt eigentlich nur die Idee, dass jede ethnische Gruppe, eben jedes Volk in der damaligen Sprechweise, einen eigenen Staat zur Verfügung haben sollte, wenn es das möchte. Das heißt, jedes Volk sollte selbst entscheiden können, demokratisch entscheiden können, zu welchem Staat es gehören möchte oder ob es vielleicht einen eigenen Staat möchte oder so. Diese Idee, die stammt in der Zeit zumindest aus dem Vierzehn-Punkte-Programm des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson.
die “Vierzehn Punkte” von Woodrow Wilson
Und dieses Vierzehn-Punkte-Programm, das enthält eine ganze Reihe von Forderungen oder Vorschlägen für eine Nachkriegsordnung. Dazu gehört unter anderem zum Beispiel die Abschaffung der Geheimdiplomatie, das heißt, dass keine geheim geschlossenen Bündnisse mehr existieren sollten, sondern dass jede…Form von diplomatischer Interaktion öffentlich sein soll, um eben die internationale Politik überschaubarer und transparenter zu machen und damit berechenbarer zu machen, damit kein neuer großer Krieg ausbrechen kann. Die Idee, Wirtschaftsschranken zu reduzieren, um eben wirtschaftliche Verflechtung zu ermöglichen, dadurch Wohlstand zu ermöglichen. Darin steckt aber auch die Idee der Abrüstung der Nationen auf ein Minimalmaß der Eigenverteidigung. Das heißt, dass eben Staaten nicht mehr riesige Armeen sich aufbauen sollten. In den Vierzehn Punkten taucht auch die unparteiische Regelung kolonialer Ansprüche auf. Das heißt, die Idee, dass koloniale Ansprüche der großen Imperien von einem unabhängigen Schiedsrichter entschieden werden sollten und nicht zum Beispiel durch Kolonialkriege. Aber auch das Selbstbestimmungsrecht der Völker taucht da auf, also die Idee, dass die Kolonialreiche selbst demokratisch entscheiden sollten, ob sie Teil einer Kolonie sein wollen oder ob sie eigenständig sein wollen. Und es tauchen noch einige weitere Punkte auf, es sind ja wie gesagt Vierzehn. Die Kernidee dieser Vierzehn Punkte ist aber, dass man versucht, durch diese Änderungen in der Ordnung der Welt einen Frieden in Europa und vielleicht sogar in der Welt zu etablieren, zu schaffen, der auch künftige Konflikte aushalten kann. Die Hoffnungen, die dadurch geweckt wurden, sind natürlich riesig. Das heißt, in den kolonisierten Staaten oder in den kolonisierten Gebieten, muss man vielleicht sagen, da entsteht bei vielen Menschen eine große Hoffnung auf Unabhängigkeit, auf Freiheit und Selbstbestimmung. Und diese Hoffnung…Die muss jetzt aber irgendwie erstmal umgesetzt werden. Und in der Folge von Wilsons Vierzehn-Punkte-Programm wird dann später der Völkerbund gegründet, einen Vorläufer unserer heutigen UN, der Vereinten Nationen, der im Grunde versuchen soll, diese Forderungen auch umzusetzen.
den Völkerbund
Der Völkerbund wird infolge des Versailler Vertrags gegründet und die Idee des Völkerbundes ist es, durch politische Institutionen, an denen alle möglichen Staaten als Mitgliedsland dann gleichberechtigt teilnehmen dürfen, den Frieden zu sichern und die internationale Zusammenarbeit zu ermöglichen. Diese Gremien des Völkerbunds, die funktionieren dann in der Regel nach dem Prinzip der Einstimmigkeit. Das heißt, jeder Staat, der Teil des Völkerbundes ist, kann ein Veto einlegen und damit eine Entscheidung kippen. Das heißt, es ist ein sehr stark auf gemeinschaftliche Entscheidungen ausgelegtes Gremium, das schnell nicht mehr handlungsfähig ist, wenn einzelne Staaten dagegen opponieren. Das kann man sich lebhaft vorstellen. Zu seinen Aufgaben gehört eben per Satzung die Sicherung des Weltfriedens, die Vermittlung in Konflikten, die Sicherung von Abrüstungen, die Kontrolle von Friedensverträgen und viel mehr. In Europa hat man da natürlich vor allem eben an den Versailler Vertrag gedacht, aber eben man dachte auch über Europa hinaus in Richtung der Kolonien. Der Völkerbund bekommt außerdem die Möglichkeit, die ehemaligen Kolonien, vor allem Deutschlands und des Osmanischen Reichs, aber eben es geht auch durchaus hier und da mal um andere, zu verwalten und daraus sogenannte Mandatsgebiete zu machen.
seine Mandatsgebiete
Mandat ist ein Begriff aus dem Lateinischen.Der Auftrag und die Idee dahinter ist folgende. Ein Mandatsgebiet ist eine ehemalige Kolonie oder noch eine Kolonie, die in die Unabhängigkeit überführt werden soll. Das bedeutet, dass so ein Mandatsgebiet im Grunde versuchen soll, zu einem eigenständigen Staat zu werden oder das zu einem eigenständigen Staat gemacht werden soll. Das ist nicht in allen Fällen so, aber es ist in sehr vielen Fällen so. Und die Idee ist nun, wir übertragen das Mandat, den Auftrag zur Verwaltung und dieses Gebiet in die Unabhängigkeit zu führen, an eine Großmacht. Das heißt zum Beispiel Großbritannien oder Frankreich, denn das sind ja die Siegermächte des Ersten Weltkriegs, bekommt nur den Auftrag, ein bestimmtes Gebiet per Mandat zu übernehmen und dieses Gebiet dann auf die Unabhängigkeit vorzubereiten. Das betrifft zum Beispiel die Staaten, oder die heutigen Staaten, muss man sagen, Kamerun und Togo. Das betrifft aber auch die heutigen Staaten Tansania, Ruanda und Burundi, das ist das damalige Deutsch-Ostafrika. Es betrifft Namibia, das damalige Deutsch-Südwestafrika. Es betrifft Deutsch-Neuguinea, es betrifft aber auch Syrien, den Libanon und Palästina, aber auch in Europastaaten oder Gebiete wie das Saarland, Danzig, das Memelland oder Oberschlesien, also umkämpfte Gebiete, die im Folge des Ersten Weltkrieges nicht mehr so ganz eindeutig sind, dahingehend, wohin sie gehören.Hören werden oder sollen oder wie auch immer. Und diese Übertragung des Mandats, die führte dann dazu, dass eben der neue Mandatsträger, in der Regel wie gesagt Großbritannien und Frankreich, versuchen soll, dieses Mandatsgebiet auf seine Unabhängigkeit vorzubereiten. Das bedeutet, da sollen Institutionen geschaffen werden, die irgendwie eine demokratische Ordnung organisieren, die eine funktionierende Staatlichkeit herstellen und so weiter. Inwiefern das aber in der Praxis funktioniert, das ist dann eine ganz andere Frage. Wie erfolgreich war nun diese Mandatsgebiet-Idee, die Idee, die Mandatsgebiete, die eben ja den Kolonien in die Unabhängigkeit zu führen? Es gibt Beispiele, in denen das ganz gut funktioniert hat. Eins davon ist der Irak. Der wurde 1932, also nach ungefähr zwölf Jahren, in denen er ein Mandatsgebiet war, in den Völkerbund aufgenommen als eigenständiger Staat und war damit erstmal unabhängig. Der Irak ist heute in unseren Augen natürlich oder in unserer Erinnerung ein Krisenherd, aber in der Zeit selbst war das ein funktionsfähiger Staat, der in dieser Form eigentlich funktionieren konnte. In diesem Sinne könnte man sagen, der Irak ist eine Erfolgsgeschichte des Mandatsprinzips. Es gibt aber auch gute Gegenbeispiele und das wahrscheinlich berühmteste, bekannteste und aktuellste ist Palästina. Palästina war schon seit 1922 bis 1948 Mandatsgebiet, das heißt über 24 Jahre lang, doppelt so lang wie der Irak, und wurde in dieser Zeit von der britischen Verwaltung so gut wie nicht in die Unabhängigkeit geführt, eben weil es in Palästina auch damals schon rivalisierende Gruppen gab, die alle irgendwie diesen Staat organisieren wollten.die aber miteinander nicht auskamen. Das betrifft insbesondere den sogenannten arabisch-israelischen Konflikt. Und dieser hält auch im Wesentlichen an, bis 1948 dann eben der Staat Israel auf internationale Zusammenarbeit und internationale Entscheidungen hin gegründet wird, gegen den ausdrücklichen Willen der Palästinenser, der Araber im palästinensischen Gebiet. Das heißt, letztlich ist Palästina ein ganz gutes Beispiel dafür, wie es hätte nicht laufen sollen, dass eben hier ein Staat im Grunde entstanden ist, der gerade nicht eine reibungslose Unabhängigkeit vor sich hatte, sondern der im Prinzip nur einer Seite in dem Konflikt das volle Recht gab und im Grunde die andere Seite des Konflikts vollkommen ausblendete, eben die arabische Seite. Die Folgen davon können wir bis heute sehen, wenn wir uns den Israel-Konflikt in den letzten Wochen und Monaten anschauen, in dem zwischen Israel, den Palästinensergebieten, Syrien und dem Libanon schon wieder ziemlich viel Ärger entstanden ist.In der Folge der versuchten Dekolonisierung von oben, wie man das formulieren kann, also durch bestimmte Kolonialmächte, entstanden auch Versuche, von unten zu dekolonisieren. Von unten meint dann aus der Bevölkerung der Kolonien heraus. Dazu gehört zum Beispiel die Kommunistische Partei Palästinas, ein Zusammenschluss von Kommunisten, die ab 1919 versucht haben, eben nicht ethnisch zu argumentieren im Palästina-Konflikt, eben nicht sozusagen arabische Palästinenser und Israelis gegeneinander auszuspielen, sondern man hat stattdessen versucht, die jüdische und arabische Bevölkerung zusammenzuschließen, sozusagen nicht ethnisch zu denken, sondern klassenkämpferisch zu denken, wie das der Kommunismus ja üblicherweise tut, und auf diese Weise den Dekolonialisierungsprozess in Palästina in eine bestimmte Richtung zu lenken. Das ist ein Ansatz, der aus heutiger Sicht uns natürlich irgendwie sympathisch erscheint, weil es eben bedeutet, dass man diesen ethnischen Konflikt da beilegen hätte können vielleicht, aber die Spannungen zwischen eben diesen beiden Ethnien waren so groß, dass es letztlich nicht funktioniert hat, dass die Kommunistische Partei Palästinas relativ schnell an Bedeutung verloren hat. In Indien gibt es die Unabhängigkeitsbewegung unter Mahatma Gandhi ab ungefähr 1920, die eben von unten herauf versucht, gegen die britische Herrschaft vorzugehen. Das ist insbesondere deshalb ja ein Sonderfall, weil Indien ja gerade nicht eine Kolonie einer Verlierermacht war.sondern die einer Siegermacht im Ersten Weltkrieg. Das heißt, Großbritannien hat nicht damit rechnen müssen, dass der Völkerbund jetzt hingehen würde und sagen würde, es müsste sein Kolonialreich abgeben. Aber durch den Aufstand in Indien, durch eben Mahatmas Unabhängigkeitsbewegung, wurde das auch für die Briten zu einem heiklen Thema. Auch in Deutschland oder den ehemaligen deutschen Kolonien gibt es antikoloniale Bewegungen. Darunter ist zum Beispiel der Afrikanische Hilfsverein. Der ist gar nicht aus den Kolonien entstanden, sondern in Deutschland selbst. Und das ursprünglich als Anlaufstelle für Afrikaner, die in Deutschland lebten, entstanden. Das heißt, da hat ein Afrikaner, der in Deutschland lebte, in Hamburg lebte, einen Hilfsverein sozusagen gegründet für andere Afrikaner in Deutschland, der aber schnell zu einem politischen Werkzeug wurde und zum Beispiel Kontakt aufnehmen wollte mit der Weimarer Nationalversammlung, um zum Beispiel die Forderung nach Gleichberechtigung, Zulassung der Schwarzen zu Universitäten und so weiter in die Weimarer Verfassung aufzunehmen. Aber das wurde ignoriert und infolgedessen, dass das Deutsche Reich infolge des Versailler Vertrags dann seine Kolonien eh verloren hat, wurde das auch dann nachrangig und wurde im Wesentlichen dann nicht mehr Thema in der Öffentlichkeit.Was blieb langfristig von der Dekolonisierungsphase und dem Völkerbund zwischen den beiden Weltkriegen? Man kann sagen, dass die Bewegung des Antikolonialismus im Grunde den Grundstein gelegt hat für spätere Unabhängigkeitsbewegungen, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, als auch eben die französischen und britischen Kolonien im großen Stil zusammenbrechen und sich von den Imperien lösen. Wir haben auch die Entwicklung eines globalen antikolonialen Bewusstseins, das heißt, dass den Menschen in den Kolonien klar wird, dass sie eben kolonial besetzt sind und dass das nicht normal sein muss, dass man sich dagegen wehren kann, dass man Kolonialherren abschütteln kann. Letztlich trägt also diese Dekolonisierungsphase nach dem Ersten Weltkrieg, die im Wesentlichen von den Siegermächten organisiert wird, als, man könnte sagen, Demütigung oder Schwächung der Verlierermächte, die führt letzten Endes dann auch zu einer Dekolonisierung der Siegermächte nach dem Zweiten Weltkrieg. Letzten Endes kann man also sagen, dass die zerfallenden Imperien der Verlierermächte des Ersten Weltkriegs zum Katalysator werden für antikoloniale Bewegungen überall auf der Welt, auch in den Kolonien der Siegermächte. Es gibt aber eine ganz erhebliche Diskrepanz zwischen der Rhetorik des Selbstbestimmungsrechts, die eben Woodrow Wilson zum Beispiel gepflegt hat, und der realen Umsetzung des Antikolonialismus, die eben doch an vielen Stellen sehr zurückhaltend gefahren wird, eben weil man diese Kolonien sehr praktisch findet, nach wie vor gerne ausbeuten möchte und so weiter.Es ist aber der Beginn eines langfristigen Prozesses globaler Dekolonisierung, der bis heute anhält und sich fortsetzt und in manchen Staaten immer noch ganz deutlich spürbar ist. Insgesamt kann man sagen, hat die Dekolonisierungsphase nach dem Ersten Weltkrieg eine relativ enttäuschende Bilanz, aber sie hat einen gewissen Vorbildcharakter für die späteren Vereinten Nationen und ihre Vorgehensweisen. Und insbesondere kann man auch sagen, dass die Vereinten Nationen eine verbesserte Variante des Völkerbundes sind, mit vielen Learnings aus dem Bedeutungsverlust und dem Ende des Völkerbundes, insbesondere in den 30er und 40er Jahren, als der Zweite Weltkrieg dann beginnt. Wir haben heute über die Begriffe das Imperium, der Kolonialismus, die Vierzehn Punkte, das Selbstbestimmungsrecht der Völker, den Völkerbund und den Begriff Mandatsgebiete gesprochen. Diese Begriffe sind Teil des Bildungsplans für das vierte Halbjahr der Kursstufe in Geschichte. Wenn euch die Folge geholfen oder gefallen hat, dann abonniert den Podcast und teilt ihn mit Freunden oder Bekannten. Ich danke euch fürs Zuhören und bleibt mir treu.