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Abitur 2026 - 1.2 - NS-Ideologie

Staffel 3, Folge 02 22.03.2026 00:17:34
Fachbegriffe: NationalsozialismusRadikalnationalismusRassismusAntisemitismusFührerprinzip„Volksgemeinschaft“AntiliberalismusAntiparlamentarismusAntiindividualismus„Lebensraum im Osten“

Diese Folge bezieht sich auf das schriftliche Abitur 2026 (Leistungsfach).

Wir beschäftigen uns heute mit dem zweiten Block des Schwerpunktthema 1: der Ideologie des Nationalsozialismus.

Willkommen bei geschichtslehrer.net. Mit meinem Podcast möchte ich euch dabei helfen, euch fundiert und kurzweilig auf Klassenarbeiten und das Abitur im Fach Geschichte vorzubereiten. Heute geht es um das Schwerpunktthema 1 fürs Abitur 2026. Das hat fünf Blöcke, nämlich einmal den Sowjetkommunismus, die Ideologie des Nationalsozialismus, die Herrschaftspraxis des Nationalsozialismus, die des Stalinismus und den Zweiten Weltkrieg. Und heute beschäftigen wir uns mit dem zweiten Block, mit der Ideologie des Nationalsozialismus. Schön, dass ihr heute dabei seid.

Nationalsozialismus

Der Nationalsozialismus ist mehr als eine politische Bewegung. Er begründet sich auf eine Ideologie, die die Gesellschaft ganz von Grund auf neu definieren will. Um zu verstehen, warum die NSDAP, eben die Partei der Nationalsozialisten, so viel Macht bekam und wie sie die Menschen manipulierte, dazu müssen wir ihre zentralen Vorstellungen angucken. Und das ist das, was man Ideologie nennt. Der Nationalsozialismus ist eine politische Ideologie, die so in den 1920er, 30er Jahren in Deutschland eine Machtübernahme durch die NSDAP nach und nach ermöglichte. Im Gegensatz zu anderen Ideologien, die man damals auch diskutiert hat, Kommunismus oder demokratischer Sozialismus, basiert der Nationalsozialismus auf einer Mischung aus einem extremen Nationalismus, dem Rassismus und dem Faschismus. Sein zentrales Ziel ist es, eine sogenannte arische Rasse als überlegen zu definieren und alle, die dieser Idee nicht entsprechen, vor allem Juden,Roma, Sinti, Behinderte und politische Gegner zu verfolgen oder zu eliminieren. Dazu baute die NS-Ideologie auf Propaganda, die durch Symbole wie das Hakenkreuz und Sprache wie Volksgemeinschaft eine Illusion von Einheit und Stärke schuf. Auf der einen Seite wir, die arische Volksgemeinschaft, auf der anderen Seite die anderen, Juden, Behinderte und Sozialisten und sowas. Diese Ideologie wurde sowohl durch Gesetze als auch durch Gewalt und Terror durchgesetzt. Zum Beispiel durch die Ermordung von Millionen Menschen im Holocaust. Im Kontext der Kursstufe ist es wichtig zu verstehen, dass der Nationalsozialismus nicht nur eine verrückte Idee ist, sondern eine ganz systematische Lehre. Und diese Lehre, die besteht vor allem aus der Verneinung von menschlicher Würde und Freiheit und Vielfalt. Dieser Nationalsozialismus, der ist ein Zeichen dafür oder ein Symbol dafür, wie gefährlich es ist, wenn Ideen, die vor allem auf Hass und Angst und Ablehnung anderer beruhen, an die Macht kommen.

Radikalnationalismus

Der erste Fachbegriff, der uns begegnet, wenn wir den Bildungsplan anschauen, ist der Radikalnationalismus. Radikalnationalismus ist eine Extremform von Nationalismus, heißt ja schon so. Nationalismus, da verstehen wir erstmal darunter, dass jemand stolz ist auf die eigene Nation oder eine eigene Nation anstrebt, wenn wir mal ins 19. Jahrhundert gucken. Der Radikalnationalismus hat die Idee, dass nur eine rein rassige Bevölkerung den Staat tragen könnte, zumindest im NS.Diese Vorstellung, die spitzt sich dann zu in der Idee von der sogenannten Volksgemeinschaft. Eine Gesellschaft, eben die Volksgemeinschaft, in der angeblich alle irgendwie echten, arischen, wie auch immer, Deutschen vereint sein sollen. Und wer dann nicht dazu gehört, eben zum Beispiel die Juden, wird nicht nur ausgegrenzt, sondern auch als Feind des Volkes verfolgt. Der Gedanke ist also, die anderen sind unsere Feinde. Der Radikalnationalismus verbindet sich mit so einem Gedanken an ständige Expansion. Da gehört dann der Lebensraum im Osten rein, über den wir gleich noch sprechen werden. Anders als zu anderen Zeiten und in anderen Staaten, wo der Nationalismus manchmal eine politische Einheit meinte, war also im NS die Nation so eine Art biologische Kategorie. Wer nicht dazugehört, ist dann lebensunwert. So entsteht eine Ideologie, die nicht nur Krieg, sondern auch Gewalt gegen ganze Gruppen der eigenen Bevölkerung rechtfertigt.

Rassismus

Rassismus, was ist denn das eigentlich? Im Kontext des NS ist Rassismus nicht nur so ein Vorurteil gegen Leute, die anders aussehen, so wie wir das heute verstehen, sondern das ist eine systematische Vorstellung von der Welt. Das heißt, im NS-Rassismus stellt man sich so eine Art Hierarchie der Rassen vor, die quasi biologisch begründbar ist. Dabei ist dann die sogenannte arische Rasse an der Spitze und bestimmte andere Gruppen, zum Beispiel Juden, Roma und Sinti, sind lebensunwert am Boden.dieser rassischen Pyramide sozusagen. Diese Ideologie ist kein Zufall, sondern die wird mit pseudowissenschaftlichen Theorien, wie zum Beispiel der sogenannten Eugenik, untermauert. Die so tun, als könnte man durch Selektion eine bessere Gesellschaft schaffen. Das ist so ein bisschen, das stellt man sich so ein bisschen vor wie Hundezüchten. Das heißt, die Idee ist, dass man durch Selektion bestimmter Gene, von denen man damals noch nicht so genau weiß, wie sie funktionieren, aber man weiß schon, es gibt sie, dann so eine Art biologisches Zuchtprogramm sich vorstellen kann. Wenn ich also bestimmte Gene aus der Bevölkerung rauswerfe, die ich für schlecht halte, dann bekomme ich unterm Strich eine besser gezüchtete Menschheit oder eine besser gezüchtete Volksgemeinschaft, wenn man so will. Also das hat so etwas Hundezuchtmäßiges. Anders als bei anderen Formen von Rassismus, die meistens eher sozial oder wirtschaftlich motiviert sind, das kann man im Imperialismus schön zeigen, an Afrika und Asien und so, dient dieser NS-Rassismus der Vernichtung, nicht nur der Ausgrenzung. Dieser NS-Rassismus, das ist der rote Faden, der vom Propagandablättchen bis zum Holocaust reicht und eigentlich den ganzen NS. Auf den Punkt bringen kann. Und einer der extremsten Punkte des Rassismus im NS ist dann eben der Antisemitismus.

Antisemitismus

Das ist eigentlich die Ablehnung von Judentum, das ist ja eigentlich eine kulturell-religiöse Gruppe, aber die Nationalsozialisten machen daraus eine rassisch-biologische Gruppe und da wird es jetzt interessant und gefährlich. Denn der Antisemitismus ist einder zielt dann eben auf diesen Gedanken, dass Juden biologisch irgendwie schlechter wären als die arischen Teile der Menschheit. Und dann ist damit dieser Gedanke verbunden, dass das eine Bedrohung für die angebliche genetische Reinheit der deutschen Gesellschaft ist. Also wenn es Juden in Deutschland gibt, die sich auch mit arischen Deutschen dann verheiraten und Kinder kriegen, dann haben wir so eine Durchmischung dieser Volksgruppen und die Idee des NS ist ja, dass das jüdische Volk ein Problem ist und dass das rassisch schlechter ist. Also kommen die Nationalsozialisten auf die Idee der Rassenhygiene, dass man eben durch Propaganda und dann so Ehegesetze, da gibt es die Nürnberger Gesetze, die sind die berühmtesten, die Juden aus der Gesellschaft rausholen will und dann im Ende ist die Extremform dann die Vernichtung der Juden im Holocaust, wo man dann eben sechs Millionen Juden umbringt, um sie aus den Gesellschaften rauszuholen. Anders als im Mittelalter, frühe Neuzeit, wo man Juden auch schon abgelehnt hat, weil sie irgendwie anders waren, religiös, sieht der Nationalsozialismus sie als einen Feind, den man aktiv bekämpfen muss, dessen Ausrottung zur Schaffung des eigenen Lebensraums nötig ist. So wird aus Antisemitismus eigentlich ein staatliches Mordsystem, das wir in den Vernichtungslagern dann später sehen.

Führerprinzip

Das Führerprinzip war eine der beliebtesten Ausreden derNS-Täter nach dem Untergang ihres Reichs. Denn das Führerprinzip ist die Schlüsselidee, dass alle Macht bei einer Person, eben Adolf Hitler, gebündelt sein sollte. Anders als in Demokratien, wo Entscheidungen gemeinsam nach Absprache und durch Diskussion getroffen werden, sieht die NSDAP nur den unumschränkten Herrscher als den legitimen Führer an. Hitler ist dabei nicht so sehr der Politiker, sondern eher so eine Art Volksvertreter. Er ist quasi jemand, der angeblich das ganze Volk vertritt und dessen Wille durch diesen Führer gesprochen wird. Es hat so eine messianische Qualität. Diese Vorstellung führt dann dazu, dass alle Parteiorgane, alle staatlichen Strukturen um diesen Führer herum konstruiert werden. Andere Parteien werden abgeschafft, Kritiker mundtot gemacht. Und das ist also eine Diktatur, die ganz auf eine Person zugeschnitten ist. Dieses Führerprinzip ist aber nicht nur ein politisches Konzept, sondern es ist auch zugleich so ein Aspekt der NS-Rassenlehre. Hitler ist der Repräsentant der arischen Rasse und seine Macht ist Teil des Plans, diese reinrassig arische Weltordnung zu schaffen. Im Gegensatz zu anderen Diktaturen wie im Stalinismus ist die Autorität des Führers nicht nur eine Form von Machtsicherung, sondern es ist Teil der Ideologie, die den Staat und die Gesellschaft umstrukturieren soll. Es ist die politische Grundlage dafür, alle Entscheidungen einseitig diktatorisch zu fassen, bis hin zu den Verbrechen des NS-Regimes.Im Massenmord.

„Volksgemeinschaft“

Über den Gedanken der Volksgemeinschaft haben wir eben schon gesprochen und das ist eine der zentralen Säulen der NS-Ideologie. Diese Volksgemeinschaft, die stellt man sich als eine harmonische, einheitlich, friedliche Gesellschaft vor, in der alle Deutschen unabhängig von allen Klassenunterschieden als gleichwertige Mitglieder einer reinen Rasse zusammenwachsen. Das ist so sehr utopisch. Und es hat auch was sehr Sozialistisches. Da haben wir letztes Mal beim Sowjetkommunismus schon drüber gesprochen, dieser Gedanke, dass alle gleichwertig sind. Nur dass es beim Sowjetkommunismus um den Besitz und das Verhältnis zwischen Staat und Einzelnen geht, während es beim Nationalsozialismus um so eine rassische Gleichwertigkeit geht. Und diese Utopie ist natürlich eine trügerische, weil sie hinter der Fassade dieser Brüderlichkeit des Volkes eine ganz brutale genetische Selektion verbirgt. Die Nazis definieren also die Volksgemeinschaft nach rassischen oder eigentlich rassistischen Kriterien. Nur arische Deutsche sind wertvoll und bestimmte andere nicht. Und diese Gruppen werden dann nicht nur ausgeschlossen, sondern sie werden auch systematisch unterdrückt bis hin zum Mord. Der Begriff Volksgemeinschaft ist dann also eigentlich ein Propaganda-Werkzeug, um die NS-Politik zu verherrlichen. Andere Leute reden von Mord oder von Zwangsarbeit oder sowas und der NS kann das aber umdrehen zum Schutz der Volksgemeinschaft. In Wirklichkeit ist das eben ein Gewaltinstrument, das die Vernichtung von Menschen rechtfertigt, die eben nicht Teil der Volksgemeinschaft sind, die es nicht wert.sind in dieser Volksgemeinschaft aufgenommen zu werden.

Antiliberalismus

In der Ideologie des Nationalsozialismus spielt der Antiliberalismus eine ganz zentrale Rolle. Die Nationalsozialisten verachteten die liberalen Werte, die im 19. Jahrhundert in Deutschland entstanden waren, Demokratie, Meinungsfreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz und sowas. Für sie sind diese Ideen Schwäche, Zerrissenheit, Verfall der Gesellschaft. Sie gelten als Feinde der angeblich notwendigen Einheit und Stärke des Volkes. Statt freier Wahlen oder politischer pluralistischer Parteien schaffen die Nazis dann eine Diktatur, in der alle Macht in der Partei liegt. Auch die Wirtschaft wird… Antiliberal gestaltet. Privateigentum gibt es zwar weiterhin, aber der Staat bestimmt sehr stark mit, wer es besitzt und wie es zu nutzen ist. Im Gegensatz zu anderen Diktaturen wie im Stalinismus war der Antiliberalismus des Nationalsozialismus eher völkisch-racistisch geprägt. Überrascht uns jetzt auch nicht mehr. Die Nazis sahen in einer liberalen Gesellschaft nicht nur eine politische, sondern auch eine moralische Gefahr, die sie mit Gewalt und Propaganda bekämpften.

Antiparlamentarismus

Zum Antiliberalismus gehört natürlich wie die Faust aufs Auge auch der Antiparlamentarismus, also die Ablehnung von parlamentarischer Herrschaft. Das ist ja letztlich auch ein Teil, der unbedingt zu einer Diktatur irgendwie dazugehört, dass das Parlament entmachtet wird. Und so ist das bei dem NS-Staat eben auch gedacht. Die Nationalsozialisten verachten demokratische Institutionen.weil sie glauben, die hätten Deutschland in die Krise gestürzt, insbesondere mit Blick auf die Weimarer Republik und so. Für Hitler und für seine Anhänger ist das Parlament ein Symbol der Schwäche, ein Ort, an dem Politiker streiten und keine klaren Entscheidungen treffen. Stattdessen predigen Nationalsozialisten die Idee des Führerprinzips, bei dem ein starker Mann alle Macht konzentriert. Haben wir eben schon drüber geredet. Dieser Hass auf die Demokratie half den Nazis dabei, die Menschen zu überzeugen, dass nur ein Diktator Deutschland retten könnte, eben Adolf Hitler. Im Unterschied zu anderen Diktaturen, die später kamen, war der Antiparlamentarismus in Deutschland sehr eng verknüpft mit der Verleugnung der ganzen demokratischen Vergangenheit. Das heißt, es war nicht nur eine Machttechnik, sondern es war ein ideologisches Programm, das da im Nationalsozialismus gefahren wird, dass man eben den Parlamentarismus zum Sündenbock für alles genommen hat, was in der Weimarer Republik schiefgegangen ist, ob die Weltwirtschaftskrise oder die Hyperinflation oder, oder, oder.

Antiindividualismus

Und daran hängt dann eben auch hier der Antiindividualismus. Beim letzten Mal haben wir schon beim Thema Sowjetunion darüber gesprochen und auch für den Nationalsozialismus ist das was, was sehr selbstverständlich ist. Antiindividualismus bedeutet, dass man ablehnt, dass der Einzelne im Zentrum steht, sondern dass stattdessen das Kollektiv, die Gemeinschaft im Zentrum steht. Die NS-Ideologie verbietet es also, dass Menschen ihre eigenen Interessen, ihre eigenen Meinungen haben, die in irgendeiner Form gegen das stehen, was das Volk vertritt, was auch immer das Volk vertritt.Stattdessen soll jeder zur Volksgemeinschaft gehören, eine Gesellschaft, in der alle so zusammenhalten wie eine Familie und alle gleich sind. Und wer das nicht macht, ist dann ein Feind des Volkes, egal ob Kommunist oder Jude oder Leute, die nicht mitreden. Das war anders als bei Stalin, wo auch die Macht des Einzelnen unterdrückt wurde. Aber hier geht es um ein reines Volk, das durch die Vernichtung individueller Unterschiede definiert werden soll. So werden zum Beispiel Jugendgruppen wie die Hitlerjugend eingerichtet, um die jungen Leute zu erziehen und zu unterrichten, dass nur das Kollektiv was zählt und so. Da geht es ganz stark darum, eigene Ansprüche und Gedanken zurückzustellen und die Gemeinschaft ins Zentrum zu stellen. Der Einzelne ist für die Nazis also nur dann wichtig, wenn er für das Ganze nützt. So ein bisschen Ameisen-mäßig. Die Ameisendrohne fragt ja auch nicht, warum sie arbeiten muss, sondern sie macht halt das, was die Kolonie von ihr braucht.

„Lebensraum im Osten“

Der letzte Begriff, über den wir im Zusammenhang mit der NS-Ideologie heute reden müssen, ist der Lebensraum im Osten, große Anführungszeichen vorn und hinten. Das ist ein ganz wichtiges Versprechen der Nationalsozialisten, das Hitler schon in Mein Kampf um 1923 skizziert. Da stellte sich vor, dass die deutschen Volksgenossen, also die Deutschen insgesamt, in Ländern wie Polen oder der Ukraine und so weiter, neue Flächen erobern sollten, um dort zu siedeln und sich auszubreiten. Wir sehen da wieder dieses biologische, biologistische Denken mit Völkern, die sich irgendwie so ausbreiten müssen und sich…da so weiter züchten. Die Nazis sehen diese Region nicht als Heimat ihrer aktuellen Bewohner, sondern als Räume, die man für die eigene Aria-Volksgemeinschaft plündern und besiedeln kann. Dabei spielt eben die Rassentheorie wieder eine Rolle. Die Slawen, die Juden und so sind in der Logik der Nationalsozialisten Untermenschen und deren Vertreibung und Vernichtung ist völlig in Ordnung, wenn man dafür Lebensraum für die wertvolleren arischen Menschen schafft. Dieser Gedanke steckt auch hinter dem Überfall auf die Sowjetunion 1941, aber auch hinter dem Überfall auf Polen 1939 und führt dann zu Massenmord und Vertreibung und letztlich dem Holocaust. Im Unterschied zu anderen Expansionsplänen, wie bei Stalin oder so, war die NS-Version nicht nur um politische Macht bemüht, sondern da ging es um rassistische Volkstümlichkeit und um die physische Zerstörung von Völkern, die anders sind oder von Rassen, hätten die Nationalsozialisten gesagt, die weniger wert sind. Dieser Lebensraum ist also kein friedlicher Ausbau und kein friedliches Siedeln in neuen leeren Gebieten, sondern es ist ein Gewaltprogramm, das die NS-Herrschaft bis in die Kriegsplanung hinein rechnet und dann auch letztlich in den Massenmord führt.

Heute haben wir über die Ideologie des Nationalsozialismus gesprochen. Das ist der zweite Block des Schwerpunkt Thema 1 fürs Abitur 2026. Diese fünf Blöcke, das sindEinmal der Sowjetkommunismus, die Ideologie der Nationalsozialisten, die Herrschaft der Nationalsozialisten, die Herrschaft des Stalinismus und der Zweite Weltkrieg. Wenn euch diese Themen interessieren, weil ihr zum Beispiel das erste Schwerpunktthema abischreiben wollt, dann hört euch gerne auch die nächsten drei Folgen an, in denen wir uns damit befassen werden. Ihr werdet die sicherlich in eurem Podcatcher eurer Wahl finden können. Wenn ihr die Folge gerne gehört habt und was gelernt habt, dann gebt sie gerne weiter an eure Mitschülerinnen und Mitschüler, die sich auch aufs Abitur vorbereiten. Ich freue mich über jeden, der hier zuhört, denn das ist ja letztlich die Währung, in der ich mich bezahlen lasse. Also ich genieße das sehr, wenn ich sehe, dass Schülerinnen und Schüler die Podcasts anhören und davon was lernen können. Schreibt mir gerne einen Kommentar, wenn euch das Ganze geholfen hat oder wenn ihr Rückfragen habt. Und ich wünsche euch ganz viel Erfolg beim Lernen aufs Abitur. Ich danke euch fürs Zuhören und bleibt mir treu.